Das Erfolgsgeheimnis des Fußballsports sind seine klaren und leicht verständlichen Regeln, die seit über 100 Jahren nahezu unverändert sind. Geprägt von wachsenden Anforderungen und somit im Wandel ist hingegen die Rolle des Schiedsrichters. Nicht genug, dass binnen Sekunden komplexe Spielsituationen richtig bewertet werden müssen: Einem Pfiff wird oft unterstellt, am Saisonende nicht nur über Meisterschaft oder Abstieg, sondern darüber hinaus auch langfristig über die Zukunft von Vereinen entschieden zu haben.

Mit einem umfassenden Ausbildungs- und Förderprogramm sorgt der Kreis Siegen-Wittgenstein dafür, dass die Unparteiischen diesen Anforderungen in vorbildlicher Weise gerecht werden – nicht nur auf dem Spielfeld.

Woche für Woche sind knapp 78.500 Unparteiische im Einsatz. Die meisten Unparteiischen gehören dem Bayerischen Fußball-Verband (etwa 15.000) an, es folgen Niedersachsen (etwa 11.500), Württemberg (knapp 7.000) und Hessen (etwa 6.800). Mehr als 63.000 Schiedsrichter sind über 18 Jahre und etwa 13.000 sind unter 18, darüber hinaus sind rund 2.200 weibliche Unparteiische. Leitbilder für die Schiedsrichter, die jetzt nicht nur in schwarz, sondern auch in grün, rot oder sogar gold antreten dürfen, sind die zehn deutschen Unparteiischen, die auf der Liste des Fußball-Weltverbandes (FIFA) stehen und bei internationalen Spielen eingesetzt werden. Kaum ein anderes Land hat eine solch hohe Quote. Textquellet: dfb.de

Bild: pressefoto-rebe.de

Unser Bild zeigt den Siegener Unparteiischen David Rampelt mit zwei Schalker Bundesligaprofis.

 

In regelmäßigen Schulungen findet im Kreis Siegen Wittgenstein ganz gezielte Lehrarbeit statt. Verbandsschiedsrichter, Perspektivteam, Jungschiedsrichter, Junioren- und Seniorenschiedsrichter auf Kreisebene erhalten ganz gezielte Schulungen die an verschiedenen Tagen im Monat angeboten werden.