Ausflug des Kader A nach Limburg

Erlebnisbericht von Nicolas Riedel

 

 

Für den diesjährigen Saisonabschluss hatten sich die Schiedsrichter des kreislichen Kader A etwas Besonderes vorgenommen. Um die durchweg positiv verlaufene Saison der heimischen Schiedsrichter gebührend ausklingen zulassen, ging es zunächst gemeinsam zur Kartbahn nach Limburg und später zum gemütlichen Ausklang in die Schnitzelalm zum Essen. Geleitet und organisiert wurde die Veranstaltung letztmalig vom leider freiwillig aus dem KSA ausgeschiedenen Michael Sahm und dem stv. KSO Florian Schreiber.


Bereits auf der Fahrt über die kurvigen Landstraßen nach Limburg konnte einige Übung im Fahren gesammelt werden, welche im 20-minütigen Qualifying unter Beweis gestellt werden konnte. Bevor es jedoch auf die Piste ging, wurden zunächst mehr oder weniger zufällig 11 Teams mit je zwei Personen gelost. Anschließend gab es eine Sicherheitseinweisung und einige Fahrverhaltensregeln vom Veranstalter. Inwiefern diese später eingehalten werden sollten, zeigte sich bereits im Qualifying. So stand zunächst das Erlangen der Kontrolle des Karts im Vordergrund, bis die ersten schnellen Runden gedreht werden konnten. Obwohl es sich nur ums Qualifying handelte, musste bereits ein Fahrer aufgrund seiner aggressiven Fahrweise verwarnt werden, welche eigentlich erst im anschließenden Rennen an den Tag gelegt werden sollte. Nebenbei wurde noch von den restlichen Fahrern über die richtige Boxenstopp Strategie philosophiert.


Die Startaufstellung, die sich aus dem Qualifying ergab, musste zweimal erprobt werden, da diese zu Beginn falsch war. Im anschließenden Rennen wurden die eigentlich verbotenen Körpereinsätze hauptsächlich zu Beginn eingesetzt. So rammten einige ihren Gegner in die Bande bevor sie in der nächste Kurve selbst zum Opfer wurden. Somit sorgte vor Allem die Startphase für einige Aufreger auf und neben der Strecke. Noch größer war die Aufregung über langsame Vordermänner, hinter denen man einige Runden verbringen durfte, ehe sie die blaue Flagge zu Gesicht bekamen oder aus dem Verkehr gedrängt wurden. Das Rennen bot bis zum Ende zahlreichende spannende Positionskämpfe, nur die Spitze fuhr mit etwas Abstand vorneweg. Diese änderte sich jedoch kurz vor Schluss, dank einer fahrerischen Meisterleistung - ohne fremde Einwirkung setzte der Fahrer das Kart in die Bande und konnte aufgrund des Crashs nicht mehr weiterfahren. So zog doch noch das Team Kevin Papiorek / Dennis Petri vorbei und wurde Sieger des Rennens.

Abgekämpft und verschwitzt folgte die Siegerehrung. Die ersten drei Teams kamen aufs Podest und nahmen ihre Medaillen entgegen.

 

Bericht: Nicolas Riedel

Bild: FLVW